"Ein guter Freund aus den USA sagte mir mal, ich habe wohl die 'most un-rock-and-roll biography of all time' und ich kann ihm nur zustimmen", sagt Christoph Enderlein. Der junge Mittzwanziger aus Potsdam entstammt weder einer sonderlich spannenden Ortschaft, noch kommt er aus einer künstlerischen Familie. Aufgewachsen ist er am Rande von Berlin, seit 2013 wohnt er in der Hauptstadt Brandenburgs.

 

Der Singer-Songwriter veröffentlichte im August 2015 sein erstes Album My Friend unter dem Label Timezone Records und legte damit den Grundstein für seine musikalische Karriere. Im Frühling 2016 folgte das Live-Album Civic Hall Live Acoustic Sessions, das er in seiner Heimatstadt Falkensee im Havelland aufnahm.

 

Ähnlich wie seine Kollegen Tom Lüneburger, Joseph Myers oder etwa Stefan Honig schreibt und singt Christoph Enderlein seine Songs in englischer Sprache. Als gelernter Bibliothekar weiß der junge Liedermacher, wie wichtig Erhaltung und Rückbesinnung sein kann - das entsprechende Motto seiner Musik ist auch sein eigenes: Bewahre stets, was Dir wichtig ist - egal, worum es sich handelt. Dies spiegelt sich in besonderer Weise in Enderleins Debütalbum wider: Er widmete es dem 1994 verstorbenen Hörspiel- und Synchronsprecher Edgar Ott, dessen Stimme Enderlein während seiner gesamten Kindheit begleitet und ihm unzählige glückliche Stunden beschert hatte.

 

Christoph Enderlein ist bislang der einzige Sänger, Instrumentalist und Produzent seiner Veröffentlichungen. Er gilt als 'independent and unsigned artist'.